Der Ratgeber zu Magnesium und Vitaminen: Vitamin D & Magnesium, Magnesium mit B6 & Magnesium Vitamin C

  • Geschrieben am
  • 0
Der Ratgeber zu Magnesium und Vitaminen: Vitamin D & Magnesium, Magnesium mit B6 & Magnesium Vitamin C

Magnesium, Vitamin B6, Vitamin D, Vitamin C und Vitamin E gehören zu den wichtigsten Baustoffen des Körpers. Doch sie alle haben einen Einfluss aufeinander. Fehlt nur ein einziger Mineralstoff, ist der Mensch kaum lebensfähig. 

Alle diese Stoffe lassen sich über eine durchdachte Ernährung ausreichend aufnehmen. Beim Vitamin D ist die Eigenproduktion des Körpers mithilfe von Sonnenstrahlen entscheidend. 

Magnesium und Vitamine lassen sich auch praktisch ergänzen. In einigen Produkten wie Magnesium-Kapseln und Magnesium-Pulver werden Mineralstoffe gleich mit Vitaminen kombiniert. Ist das sinnvoll?

Warum benötigen Vitamine wie Vitamin D Magnesium?

Vitamine sind chemische Verbindungen, die unser Körper benötigt um richtig zu funktionieren. Im Gegensatz zu den Nährstoffen Eiweiß, Kohlenhydrate und Fett werden sie nicht als Energieträger genutzt, sondern werden für lebenswichtige Abläufe benötigt. 

Wir unterscheiden zwischen fettlöslichen und wasserlöslichen Vitaminen. Zu den fettlöslichen Vitaminen gehören:

  • Vitamin A 
  • Vitamin E 
  • Vitamin D
  • Vitamin K

Zu den wasserlöslichen Vitaminen zählen:

  • B-Vitamine
  • Vitamin C

Das fettlösliche Vitamin D steht in seinem Wirkungsmechanismus eng mit dem Mineral Magnesium zusammen. Damit Vitamin D seine volle Wirkung entfalten und vom Körper vollständig umgewandelt und transportiert werden kann, benötigt es zwingend Magnesium.

Je mehr Vitamin D hinzugeführt wird, desto mehr Magnesium wird demnach im Körper verbraucht.

Fehlt Magnesium im Körper, kann Vitamin D nicht verarbeitet werden und wird schlimmstenfalls ungenutzt wieder ausgeschieden. Ist wirklich etwas dran an der Empfehlung Vitamin D immer mit Magnesium zu kombinieren und welche Wechselwirkungen könnte es geben?

Muss man Vitamin D und Magnesium zusammen einnehmen?

Wird kein zusätzliches Magnesium zugeführt oder bestand bereits im Vorfeld ein Magnesiummangel, kann dieser noch größere Ausmaße annehmen. Wird Vitamin D vermeintlich nicht vertragen und stellt der Verbrauchen unerwünschte Begleiterscheinungen wie Herzrasen, Muskelkrämpfe oder nervöse Unruhe fest, handelt es sich in der Regel nicht um eine Unverträglichkeit gegen Vitamin D, sondern um einen ausgewachsenen Magnesiummangel.

Beim Sonnenbaden bildet der Körper Vitamin D

Bevor mit einer Vitamin D Ergänzung begonnen wird, sollte der Körper ausreichend mit Magnesium versorgt sein und zusätzlich auf magnesiumreiche Lebensmittel geachtet werden. Zudem muss über den gesamten Zeitraum der Vitamin D Einnahme hinaus das vom Vitamin D verbrauchte Magnesium ersetzt werden, damit es zu keinem Mangel inklusive Nebenwirkungen während der Einnahme kommt. 

Wechselwirkung von Vitaminen und Magnesium

Vitamin D Mangel oder Magnesiummangel können unter anderem auch mit Wechselwirkung zwischen anderen Nahrungsergänzungsmitteln zusammenhängen. Es gibt Mineralstoffe, welche die gleichen Transportmoleküle im Körper nutzen und sich demnach in ihrer Aufnahme hemmen. Magnesium und Calcium zum Beispiel hemmen sich gegenseitig in der Aufnahme. Ebenso stören sich nicht nur Eisen, Kupfer und Zink untereinander, auch sie behindern in Maßen die Aufnahme von Magnesium und auch Kalzium. Zwischen der Einnahme dieser Stoffe sollte ein Abstand von mindestens zwei Stunden eingehalten werden. 

Mit einer hochdosierten Calcium Einnahme über einen längeren kann man den kompletten Mineralhaushalt im Körper durcheinander bringen. Von solchen Vorgehen ohne kompetente Beratung und/oder einer vorherigen Bestimmung der Blutwerte raten wir deshalb ab.

Vitamin D und Magnesium

Als Vitamin D wird ein wichtiges (Pro-) Hormon bezeichnet, welches an unzähligen Vorgängen im Körper beteiligt ist. Um all seine Aufgaben im menschlichen Organismus erfüllen zu können, benötigt es vor allem Magnesium in ausreichenden Mengen. Nicht nur die Umwandlung des Vitamin D in das vom Körper nutzbare Parahormon ist vom Magnesium abhängig. Auch nutzt Vitamin D die Magnesiumsalze als Transportmoleküle durch den Körper.

Je mehr Vitamin D eingenommen wird, desto mehr Magnesium wird in der Regel verbraucht. So entsteht in kürzester Zeit ein mehr oder weniger ausgeprägter Magnesiummangel, welcher nicht nur zu unangenehmen Nebenwirkungen wie Unruhe, Herzrasen oder Muskelkrämpfen führt. Auch kann das Vitamin D nicht verarbeitet werden und wird ungenutzt wieder ausgeschieden. Das bedeutet, dass Vitamin D und Magnesium zusammen gehören und einander bedingen.

Symptome von Vitamin D Resistenz

Die Folgen der Vitamin D Resistenz sind schwere körperliche Störungen bis hin zur gefürchteten Rachitis, einer Erkrankung, die das Knochengerüst erweichen lässt und dieses verformt. Rachitis wird beinahe ausschließlich auf schweren Vitamin D Mangel zurückgeführt und unter anderem mit der Gabe hoher Dosen von Vitamin D behandelt. In einigen Fällen jedoch zeigen Patienten eine sogenannte Vitamin D Resistenz. Trotz hoher Gaben Vitamin D nimmt der Körper dieses scheinbar nicht auf.

Erst in den 70er Jahren konnten Forscher den Zusammenhang zwischen der Vitamin D Resistenz und Magnesium entschlüsseln. Die allermeisten Patienten litten unter einem gravierenden Magnesiummangel, welcher durch die zusätzlich hohen Vitamin D Gaben noch verschlimmert wurde. Durch den Ausgleich des Magnesiummangels konnten die meisten Fälle der Vitamin D Resistenz behoben werden.

Magnesium unterstützt Vitamin D

Vitamin D ist maßgeblich an unzähligen Funktionen im Körper beteiligt. Bekannt ist es vor allem dafür, das gesamte Knochengerüst zu stärken. Vitamin D kann mit Hilfe von Sonnenstrahlen in der menschlichen Haut gebildet werden. In den nördlichen Breitengraden ist dies jedoch nur an hellen Sommertagen der Fall. Nicht wenige Menschen leiden unter Vitamin D Mangel und sollten Vitamin D oral als Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen.

Doch sollte Vitamin D unserer Empfehlung nach mit Magnesium und Vitamin K2 zusammen eingenommen werden. Magnesium ist maßgeblich daran beteiligt, Vitamin D in seine aktive Form umzuwandeln und die Transportmöglichkeiten durch den Organismus bereit zu stellen und zu aktivieren. Fehlt es an Magnesium, kann Vitamin D nicht verarbeitet werden und würde ungenutzt wieder ausgeschieden. Zudem kann es während der Therapie jedoch erst zu einem ausgeprägten Magnesiummangel kommen. Zu Vitamin D gehört zwingend auch die Einnahme von ausreichenden Mengen Magnesium. Doch auch Vitamin K2 sollte zugeführt werden. Vitamin K2 sorgt dafür, überschüssiges Calcium im Blut, welches von Vitamin D vermehrt freigesetzt wird, in die Knochen abzutransportieren. Auf diese Weise wird Verkalkungen in den Blutgefäßen vorgebeugt. 

Vitamin D als Therapie?

Vitamin D ist ein lebenswichtiges Hormon, welches vom Körper für unzählige Vorgänge genutzt wird. Zur Einnahme von Vitamin D zählt außerdem Magnesium. Da Magnesium vom Vitamin D nicht nur als Transportmittel durch den Körper genutzt wird, sondern dieses ebenfalls an der Umwandlung in die aktive Form des Vitamin D gebraucht wird, kann es während der Vitamin D Therapie schnell zu einem starken Mangel an Magnesium kommen. Es ist demnach unbedingt auf eine ausreichende Einnahme von Magnesium zu achten. 

In den letzten Jahren ist es zum Trend geworden hochdosierte Vitamin D Präparate ohne Scheu als eine Art Stoßtherapie unter Eigenregie einzunehmen. Von dieser Vorgehensweise raten wir ab!

Auch Vitamin D lässt sich überdosieren und mehr ist hier nicht immer mehr. Im Sommer sollte vor allem auf die Eigenproduktion durch das Sonnenlicht gesetzt werden und sehr hohe Dosierungen sollten mit einem fachkundigen Arzt oder Berater abgeklärt werden. Ein Bluttest kann Aufschluss darüber geben, inwieweit eine Ergänzung von Vitamin D sinnvoll ist. Auf Verdacht riesige Mengen des Vitamins in sich zu schütten, ist keine gute Idee.

Andere Vitamine außer Vitamin D & Magnesium: Magnesium mit Vitamin C, B und E

Jedes einzelne Vitamin, Spurenelement und Hormon übernimmt bestimmte Aufgaben im Körper. Und doch darf es an keinem anderen Stoff fehlen, damit jedes Element seiner Aufgabe nachgehen kann. Alle lebenswichtigen Stoffe des Körpers greifen wie Zahnräder ineinander. Besondere Wichtigkeit wird dem Magnesium unter anderem im Zusammenhang mit den Vitaminen C, B und E zugemessen. Damit diese ihre volle Wirkung entfalten können, sollte ausreichend Magnesium vorhanden sein. Dieses wandelt Stoffe in ihre aktive Form um, stellt Transportwege bereit und sorgt indirekt dafür, dass alle Vitamine an die für diese vorgesehenen Orte gelangen. 

Magnesium und Vitamin C

Während sich Vitamin C und Magnesium in ihrer Wirkungsvielfalt bedingen, können sie mit einem Abstand von etwa zwei Stunden eingenommen werden. Nebenwirkungen sind bei handelsüblichen Mengen nicht zu erwarten. Sie können sich in ihrer Aufnahme aufgrund der Nutzung selber Transportwege jedoch beeinflussen, und die schlussendlich tatsächlich aufgenommene Menge kann nur schwer nachvollzogen werden.

Häufig sind beide Stoffe, oft auch noch kombiniert mit weiteren Stoffen, in günstigen Nahrungsergänzungsmitteln wie Brausetabletten, enthalten. Vorteil dieser Tabletten ist sicherlich ihr günstiger Preis. Der Nachteil zeigt sich allerdings in zu vielen und gleichzeitig zu niedrig dosierten Stoffen in einer Kombination aus Geschmacksverstärkern und künstlichen Zusätzen, welche im Allgemeinen nicht zur Gesundheit beitragen. 

Magnesium und Vitamin B

Die acht B-Vitamine, bestehend aus Vitamin B1, B2, B3, B5, B6, B7, B9 und B12, bilden eines der einflussreichsten Vitamine des menschlichen Körpers um das gesamte Zentralen Nervensystem. Auch sie arbeiten Hand in Hand mit Magnesium.

Vitamin K mit Magnesium

Vitamin K2 sorgt dafür, das vom Vitamin D gelöste Calcium aus dem Blut zurück in die Knochen zu transportieren. Während Magnesium das Vitamin D in seine aktive Form umwandelt und die Transportwege durch den Körper bereitstellt. Ratsam ist die Einnahme von Vitamin D und Vitamin K2 in einem Vitamin D und K Kombi-Produkt.

Vitamin E mit Magnesium

Vitamin E gilt als eines der stärksten Antioxidantien unseres Körpers. Es schützt vor freien Radikalen und unterstützt das Immunsystem. In Zusammenhang mit Magnesium entfaltet es seine volle Wirkung, denn hier greift ein Zahnrad ins andere. Wer auf die Idee kommt es hochdosiert einzunehmen, sollte es mit einem kleinen Abstand zu Magnesium nehmen, damit sich beide Stoffe nicht in ihrer Wirkung behindern. 

Noch effektiver als Vitamin D & Magnesium: Magnesium mit B6

Vitamin B6 sorgt für Energie im Gehirn, da es zu einer normalen Funktion des Nervensystems und einem normalen Energiestoffwechsel beitragen kann. Es beeinflusst Dutzende von Stoffwechselvorgängen und reguliert den Hormonhaushalt. Ein Mangel an B6 kann zu schweren Störungen des Zentralen Nervensystems führen.

Die Stoffe Magnesium und Vitamin B6 können in Kombination für ein normal funktionierendes Nervensystem und einen gesunden Hormonhaushalt sorgen. 

Was ist Vitamin B6?

Vitamin B 6 ist ein Sammelbegriff für die drei Vorstufen Pyridoxin, Pyridoxal und Pyridoxamindes des aktiven Vitamins Pyridoxalphosphat. Dieses wasserlösliche Vitamin ist maßgeblich an vielen Stoffwechselvorgängen beteiligt und unterstützt die Funktion des Hormonhaushalt. Es kann vom Körper nicht selber hergestellt und muss mit der Nahrung zugeführt werden. 

In der Natur kommt die bereits aktive Form Pyridoxal-5-phosphat, kurz P-5-P vor. Sie muss vom Körper nicht mehr umgewandelt werden.

Das Powerteam Vitamin B6 und Magnesium

Vitamin B6 und Magnesium greifen perfekt ineinander. Sie regulieren die Aktivität des zentralen Nervensystems und sorgen für eine optimale Funktion des gesamten Stoffwechsels. Deswegen kann ein Kombi-Präparat besonders sinnvoll sein. 

Idealer Einsatz von Magnesium mit Vitamin B6

Sofern ein Mangel an beidem besteht, finden sich viele Anwendungsbereiche. Da ein Mangel an beiden Stoffen weitreichende Auswirkungen auf das Zentrale Nervensystem, das Herz-Kreislauf-System, das Immunsystem und den Hormonhaushalt haben kann, sollte eine ausreichende Versorgung sichergestellt werden.

Wir empfehlen vor allem die Kombination aus Magnesium und Vitamin B6 abends vor dem Schlafen einzunehmen.

Fazit zur Kombination Magnesium und Vitamine: Magnesium B6 in vielen Fällen effektiver als Magnesium & Vitamin D?

Ein Vitamin kommt selten allein, denn alle Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Hormone bedingen einander. Es sollte auf einen ausgeglichenen Vitaminhaushalt aller Vitamine geachtet werden. 

Achten Sie vor allem auf eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung, die viele Nährstoffe enthält. Da eine ausreichende Versorgung mittlerweile in Europa oft nicht mehr gewährleistet ist, kann eine Ergänzung mit einem Magnesiumprodukt sinnvoll sein.  

Kommentare

Sei der erste der einen Kommentar schreibt....

Schreibe einen Kommentar
* Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
* Pflichtfelder
Wir benutzen Cookies nur für interne Zwecke um den Webshop zu verbessern. Ist das in Ordnung? Ja Nein Für weitere Informationen beachten Sie bitte unsere Datenschutzerklärung. »